Experimentieren im Schülerlabor Dortmund

Schwein im Dönerspieß?

Am 2.12. gin­gen die Schüler*innen der Grund­kurse Biolo­gie von Frau Mekel­burg und Her­rn Yan­nik genau dieser Frage auf den Grund.

Die Lebens­mit­tel­skan­dale in den let­zten Jahren haben gezeigt, dass viele Pro­duk­ten nicht nur die Inhaltsstoffe enthal­ten, die auf dem Etikett angegeben sind. Für viel Aufruhr sorgte beispiel­sweise das Pfer­de­fleisch in Fer­ti­glasag­nen vor eini­gen Jahren. Außer­dem wur­den 2007 bere­its in jedem drit­ten Dön­er­spieß deut­liche Anteile von Schweine­fleisch festgestellt.

Die Schüler*innen unter­sucht­en mith­il­fe der PCR-Tech­nik und der Gelelek­trophorese ver­schiedene DNA-Proben von tierischen und pflan­zlichen Lebens­mit­teln und deren mögliche Anteile von Schweine­fleisch. Dabei mussten sie beson­deres Feinge­fühl bei ihrer Arbeit mit den gen­tech­nol­o­gis­chen Ver­fahren besitzen und schlüpften dabei in die Rolle eines*r Lebensmitteltechnolog*in. Begleit­et wur­den sie dabei von Her­rn Dr. Leyen­deck­er und Her­rn Inmez.

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Der TouchTomorrow-Truck ist da!

Seit gestern ste­ht der Touch­To­mor­row-Truck auf dem Schul­gelände unser­er Schule https://www.touchtomorrow-truck.de/tourenplan. Schü­lerin­nen und Schüler der WP-Kurse “Natur­wis­senschaften” (Jg. 8 und 10), der EF und der Infor­matik-Kurse in der Q1 wer­den in den näch­sten Tagen den Truck besuchen. Sie kön­nen dort Tech­nolo­gien der Zukun­ft “berühren” und zusam­men mit speziell geschul­ten “MINT-Coach­es” (Naturwissenschaftler*innen) Zukun­ft­s­the­men ent­deck­en. Außer­dem erhal­ten sie Hil­festel­lun­gen bei der Beruf­s­in­for­ma­tion und Beruf­swahl im MINT-Bereich.

Fort­set­zung folgt


Energievision 2050

Wie kom­men 60 Men­schen am besten in die Stadt?

Wieso kann durch die Ver­mei­dung von Plas­tik der CO2-Ausstoß ver­ringert werden?

Diese und weit­ere Fra­gen wur­den von den Schüler*innen der EF und der Q1 am 13.04. im Rah­men der dig­i­tal­en Mul­ti­me­di­av­er­anstal­tung „Energievi­sion 2050“ inten­siv disku­tiert. Herr Ste­fan Simo­nis von Mul­ti­vi­sion e.V. schaffte es durch inter­es­sante neue Ein­blicke und den Wech­sel zwis­chen Vor­trag, Quiz, Grup­pe­nar­beit und Diskus­sion­srun­den, die Oberstufenschüler*innen ste­hts am Ball zu halten.

MINTWerkstatt

Unter dem Mot­to „Tal­ente ent­deck­en – Berufe erleben – Chan­cen ergreifen“ bot das Tech­nikzen­trum-Min­den-Lübbecke e.V. Schü­lerin­nen und Schülern des 10. Jahrgangs die Möglichkeit, während eines Vor­mit­tags ver­schiedene Berufs­felder zu erproben. Anhand von prak­tis­chen und hap­tis­chen Auf­gaben ent­deck­ten sie dabei ihre Talente.

Trotz der bevorste­hen­den Oster­fe­rien haben sich unsere Schü­lerin­nen und Schüler sehr konzen­tri­ert auf die Tal­entsuche gemacht und dafür nach der Ver­anstal­tung ein dick­es Lob von den Dozen­ten des Tech­nikzen­trums kassiert.

Die MINT-Klasse auf dem Schulbauernhof Recklinghausen

Wir, die MINT-Klasse (5a), fahren alle 14 Tage mit dem Bus zum Schul­bauern­hof in Reck­ling­hausen.
Je näher wir dem Ziel kom­men, desto größer ist die Vor­freude.
Welche span­nen­den Aben­teuer erwarten uns heute auf dem Bauernhof?

Unsere Klasse wird in der Regel in drei Grup­pen eingeteilt: eine Tier­gruppe, eine Werk­stattgruppe und eine Küchen­gruppe. Wegen der Coro­na-Pan­demie dür­fen wir lei­der nicht in die Küche. Das ist sehr schade, denn hier wer­den son­st leckere Speisen wie selb­st­gemachte Nudeln, Piz­za, Brennnes­sel­brote und vieles mehr für die gesamte Klasse zubere­it­et. Ein Teil der Zutat­en kommt aus dem Garten und wird vor dem Kochen gepflückt und gesam­melt. Die Werk­stattgruppe baut zum Beispiel Eich­hörnchen-Fut­ter­sta­tio­nen, Vogel­häuser oder aus Natur­ma­te­ri­alien schöne Deko-Gegen­stände für das Klassen­z­im­mer oder die Woh­nung. Die Tier­gruppe ist für die Füt­terung und Ver­sorgung der Tiere (Ziegen, Schweine, Ponys, Esel, Hüh­n­er und Kan­inchen) zuständig. Ställe müssen aus­gemis­tet und Pferde geputzt wer­den. Nach getan­er Arbeit kön­nen wir uns im großen Spiel­bere­ich des Bauern­hofs mit Niedrig­seil­gar­ten, Klet­terg­erüst, Tram­po­li­nen, Kettcars, Fußball­wiese aus­to­ben. Zum krö­nen­den Abschluss wer­den eigentlich die selb­st zubere­it­eten Köstlichkeit­en aus der Küche ver­speist. Das geht lei­der ger­ade nicht. Trotz­dem freuen wir uns „tierisch“ auf den näch­sten Besuch.

Die Klasse 5a

 

 

Forschen wie die Biologen — in diesem Jahr aber online

In diesem Schul­jahr laufen viele Pro­jek­te online. Schön, dass unsere Q2 im let­zten Jahr das Schüler­la­bor der RUB besuchen konnte.

Dort hat­ten die Schü­lerin­nen und Schüler der bei­den Biolo­gie-GKs der Q1 die Möglichkeit im Alfried-Krupp-Schüler­la­bor der Ruhr-Uni­ver­sität Bochum prak­tisch zu arbeit­en. Sie unter­sucht­en die mito­chon­dri­ale DNA ihrer Mund­schleimhautzellen, um diese im Anschluss ein­er Abstam­mungslin­ie zuord­nen zu kön­nen. Somit kon­nten sie etwas über den Weg ihrer Vor­fahren aus Afri­ka erfahren. 

Beson­ders inter­es­sant fan­den die Schü­lerin­nen und Schüler die Arbeit mit den labortech­nis­chen Geräten und Verfahren. 

KOWA/MEBU

Energiesparen macht Schule — auch unter Corona-Bedingungen

Die größte Prämie ging an die Gesamtschule Wanne-Eickel

Schon seit 2012 läuft das Pro­jekt „Energies­paren macht Schule“ in Herne. Die Gesamtschule Wanne-Eick­el ist von Anfang an dabei. Hern­er Schulen und Kitas haben bei diesem Pro­jekt fast einein­halb Mil­lio­nen Euro von 2012 bis 2018 eingespart.

Mit den neuen Lüf­tungsregeln wird das Energies­paren allerd­ings schwieriger. Die Energies­parde­tek­tive bleiben aber aufmerk­sam. Denn dass sie engagiert dabei sind, wurde bei der let­zten Preisver­lei­hung deutlich.

Bei der Preisver­lei­hung am Dien­stag, 2. Juli 2019, in der Realschule Crange grat­ulierte Ober­bürg­er­meis­ter Dr. Frank Dud­da allen Teilnehmenden.

Alle städtis­chen Kitas und 27 Schulen set­zen sich dafür ein, bei jun­gen Men­schen ein Bewusst­sein für den Umweltschutz zu weck­en. Sie wollen Kinder und Erwach­sene für den scho­nen­den Umgang mit Energie und Ressourcen sen­si­bil­isieren. Außer­dem set­zen sie nach­haltige Pro­jek­te um, mit denen sie die Umwelt schonen.

An der Gesamtschule Wanne-Eick­el haben zum Beispiel „Energies­parde­tek­tive“ in einem „Offe­nen Ange­bot“ einen Pow­er-Point-Vor­trag erstellt und unter­richt­en damit die neuen fün­ften Klassen über den Zusam­men­hang von Energie­ver­brauch und Kli­mawan­del. Sie geben ihren Mitschülern Energies­par­tipps mit auf den Weg und führen dann einen Energies­par­wet­tbe­werb zwis­chen den Fün­fer­k­lassen durch. Dass die Schü­lerin­nen und Schüler mit Herzblut dabei sind, kon­nte man in diesem Jahr daran erken­nen, dass es sehr schw­er war, eine Siegerk­lasse zu ermit­teln. Bei jedem Kon­troll­gang waren in allen Klassen die Fen­ster geschlossen, das Licht aus­geschal­tet und die Wasser­hähne zu. Am Ende gab es gle­ich drei Siegerklassen.

Für die erfol­gre­iche Teil­nahme bekom­men die teil­nehmenden Schulen und Kitas in jedem Jahr eine Prämie, welche aus den Einsparun­gen und den päd­a­gogis­chen Aktiv­itäten errech­net wird. Die höch­ste bekam zum wieder­holten Male die Gesamtschule Wanne-Eick­el. In diesem Jahr waren es 4171,- €. Unter Berück­sich­ti­gung der Wit­terung hat die Schule ihren Ver­brauch an Heizen­ergie in 2018 um 8,84 Prozent gesenkt. Der Stromver­brauch sank sog­ar um 21,85 Prozent. Dazu trug auch die Rein­vesti­tion der Prämien aus den Vor­jahren bei. Ein Großteil der alten Lam­p­en in der Pausen­halle kon­nte durch energies­parende LED-Lam­p­en erset­zt wer­den. Bei­de Werte liegen deut­lich über dem Durch­schnitt aller Schulen und Kitas. Im Ver­gle­ich zu den Ref­eren­zw­erten aus dem Jahr 2011 wur­den dadurch 96.740 kg CO2 weniger freige­set­zt. Ver­gle­icht man diese Einsparung mit der gesamten aller teil­nehmenden Schulen und Kitas von 706.966 kg CO2, ist das ein Spitzenwert.

Gesamtschule Wanne-Eickel Energiespar-Praemie
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Gesamtschule Wanne-Eickel Energiespar-Urkunde

Grundschüler erkunden das MINT-Profil… Diesmal anders!

Gesamtschule Wanne-Eickel GS-Tag 25
Gesamtschule Wanne-Eickel MINT Chemie-Praesentation
Gesamtschule Wanne-Eickel MINT mit Grundschulen

MINT-Tage an der GE-WE — diesmal anders…

Im let­zten Jahr kon­nten wir von den span­nen­den und lebendi­gen MINT-Tagen bericht­en. Dass wir die Schü­lerin­nen und Schüler der umliegen­den Grund­schulen in diesem Jahr anders informieren und willkom­men heißen müssen, ist wirk­lich schade. Trotz­dem freuen wir uns sehr über inter­essierte Kinder und Familien!

Dazu wer­den ger­ade Präsen­ta­tio­nen erstellt, die einen Ein­blick in unsere Schw­er­punk­te geben.

Im ver­gan­genen Novem­ber haben uns ca. 275 Schü­lerin­nen und Schüler der umliegen­den Grund­schulen besucht, um unsere Schule ken­nen­zuler­nen. Im Rah­men der alljährlichen MINT-Grund­schul­t­age wurde ihnen das MINT-Pro­fil der Gesamtschule Wanne-Eick­el vorgestellt. Doch bevor es mit „MINT” los­ging, hat­ten die Klassen 7f und 8f die Gele­gen­heit, die Ergeb­nisse ihrer Arbeit in den Musik-Klassen zu präsentieren.

Im Anschluss hat­ten die Viertk­lässler der Laurentius‑, der Michael‑, der Josef- und der Süd­schule die Möglichkeit, prak­tisch in den MINT-Fäch­ern zu arbeiten.

Im Biolo­gielabor wurde mit den Mikroskopen gear­beit­et. Die Grund­schüler haben Pflanzen­zellen und Fer­tig­prä­parate von Insek­ten untersucht.

Im Chemielabor ging es um Far­ben. Mit Rotkohlsaft wurde der pH-Wert ver­schieden­er Stoffe ver­glichen und mit Aktivkohle wurde der blaue Farb­stoff aus einem Erfrischungs­getränk gefiltert.

Im Physiklabor drehte sich alles ums The­ma Wass­er. Beson­ders span­nend war, dass man mit einem Klecks Zah­n­pas­ta ein Sty­ro­por-Schiff antreiben kann.

Im Infor­matikraum wurde mit „Scratch”, ein­er Pro­gram­mier­sprache für Kinder und Jugendliche, eine virtuelle Katze zum Leben erweckt.

Ein beson­deres High­light war die Arbeit im Wer­kraum. Hier kon­nten unter Anleitung der Tech­niklehrer Segel­boote aus Holz gebaut werden.

Zum Glück gibt es am 7.12. den Tag der offe­nen Tür, an dem die MINT-Fäch­er wieder zum Mit­machen ein­laden. Es gibt viel zu entdecken!

M. Kowalk — MINT-Team

Arbeitgeberverbände Ruhr/Westfalen und MINT-Stiftung Ruhr/Vest übergeben Laptop an Gesamtschule Wanne-Eickel

Vor rund drei Monat­en hat­ten die Arbeit­ge­berver­bände Ruhr/Westfalen und die MINT-Stiftung Ruhr/Vest, bei­de ansäs­sig in Bochum, ein neues Spenden­pro­jekt ins Leben gerufen. Nun ist das Pro­jekt auch in Wanne-Eick­el zum Leben erweckt wor­den. Ali­na Rein­bold, Lei­t­erin des zdi-Net­zw­erks MINT Herne über­gab im Namen des AGV und der MINT-Stiftung einen nagel­neuen Lap­top an Katha­ri­na Roder­mund, Schullei­t­erin der Gesamtschule Wanne-Eick­el. Die Pro­jek­tidee: In Coro­na-Zeit­en haben viele Schulen Online-Bil­dungsange­bote gemacht – Schüler*innen aus einkom­menss­chwachen Fam­i­lien ohne entsprechende Hard- und Soft­ware blieben außen vor. „Und ein staatlich­er Zuschuss von 150 Euro reicht bei weit­em nicht aus, um Lap­top, Inter­ne­tan­schluss und Soft­ware zu kaufen“, so Chris­tiane Zech­n­er, Vor­stand der MINT-Stiftung Ruhr/Vest. „Wir möcht­en einen Beitrag leis­ten, um zu ver­hin­dern, dass inter­essierte Kinder aus ein­kommensschwachen Fam­i­lien in ihrer schulis­chen Entwick­lung abge­hängt wer­den.“ Mit ein­er Anschub­fi­nanzierung und den ersten 30 Lap­tops startete das Spenden­pro­jekt – mit­tler­weile haben Unternehmen, Insti­tu­tio­nen und Pri­vat­per­so­n­en den Kauf von knapp 80 Lap­tops ermöglicht.

Schullei­t­erin Katha­ri­na Roder­mund freut sich: „Die Ungerechtigkeit ger­ade im Bil­dungs­bere­ich poten­ziert sich auf dig­i­taler Ebene noch ein­mal. Darum ist dieses Pro­jekt so wertvoll und wir freuen uns sehr, dass auch Schüler*innen von unser­er Schule davon prof­i­tieren.“ Nor­bert Dohms, der als Geschäfts­führer der MINT Bil­dung Ruhr/Vest gGmbH das Pro­jekt real­isiert, betonte, dass die Geräte dort ankom­men, wo sie direkt helfen. „Über unsere zdi Net­zw­erke in den Städten haben wir sehr direk­ten Ein­blick, welche Schüler engagiert sind und Bedarfe haben. So kön­nen wir sehr gezielt helfen.“

Natur hautnah!

Fahrt zum Schulbauernhof “Ummeln” 2020

Der 7. Jahrgang ist dieses Jahr wieder auf den Schul­bauern­hof nach Ummeln gefahren. Mit rund 25 Kindern und 2 Lehrer/innen ging es am Mon­tag den 27.01.2020 für 5 Tage los.

Auf dem Bauern­hof hat man viel Platz und Zeit. Man kann in Work­shops viele Sachen erleben und ken­nen­ler­nen, die man so im All­t­ag nicht macht.

Zum Beispiel: Holzhack­en, Filzen und Tiere ver­sor­gen, aber man muss auch etwas für den Hof machen.

Je nach Jahreszeit macht man Sachen, die erledigt wer­den müssen.

Natür­lich haben Tiere auch Hunger. Deswe­gen fängt jed­er Tag mit füt­tern der Tiere an und endet auch damit.

Neben­bei lernt man die Tiere ken­nen und das Fut­ter. Auf dem Bauern­hof wer­den nur Tiere gezüchtet, deren Rassen vom Ausster­ben bedro­ht sind.

Man kann, ohne es zu wis­sen, so viel ler­nen, auch wenn man nicht gerne lernt.

Wir hat­ten eine richtig coole Zeit!

Luna