Zu Besuch im HOT und im Pluto

Auch in diesem Jahr besucht­en die sechs Klassen unseres neuen 5. Jahrgangs im Sep­tem­ber gemein­sam mit ihren Klassenlehrer*innen das HOT-Juenger­bistro in der Wan­ner Fußgänger­zone, um dort am Klassensem­i­nar „Unsere Klasse wird ein Team“ teilzunehmen, das von den Mitarbeiter*innen der Ein­rich­tung organ­isiert und durchge­führt wurde. Wenige Wochen nach der Ein­schu­lung bedeutete dieses Sem­i­nar für die Klassen eine gute Gele­gen­heit sich bess­er ken­nen­zuler­nen, indem sie sich mit koop­er­a­tiv­en Spie­len und Auf­gaben befassten, die vor allem der Team­bil­dung dienen soll­ten. So galt es für die Schüler*innen diverse Her­aus­forderun­gen zu meis­tern. Und egal ob bei der Suche nach dem Plüschschwein Uschi oder beim Über­queren des furchte­in­flößen­den Schokoflusses: es galt einen gemein­samen Lösungsweg zu find­en, denn nur als Team kon­nten die Auf­gaben erfol­gre­ich bewältigt werden.

Wichtiger Bestandteil des Sem­i­nars war daher auch die Reflek­tion der einzel­nen Spiele. Was lief schon gut? Was kön­nte man noch bess­er machen? Ins­ge­samt stand auch der Spaß im Mit­telpunkt. So nutzten die Schüler*innen in den Pausen inten­siv die Ange­bote des Jugendtreffs.

Abteilungsleit­er Tobias Krause freut sich über die bere­its seit eini­gen Jahren andauernde Koop­er­a­tion. Schließlich sei „eine enge Koop­er­a­tion mit Ein­rich­tun­gen wie dem HOT oder auch dem Plu­to aus viel­er­lei Grün­den so wichtig und daher eine wirk­liche Bere­icherung für unser Schul­pro­gramm“. Auch die Schüler*innen der Klassen waren sehr zufrieden mit diesem Tag, an dem sie etwas „Wichtiges gel­ernt haben, obwohl man gar nicht in der Schule war“. So bedank­ten auch sie sich mit einem her­zlichen Applaus beim Team des HOT-Juengerbistros.

“Unsere Klasse wird ein Team” im HOT

Aber nicht nur der 5. Jahrgang machte sich in den ersten Wochen des Schul­jahres auf den Weg in ein Jugendzen­trum, son­dern auch drei Klassen des 7. Jahrgangs. Ihr Ziel: das Plu­to an der Wil­helm­straße. Während der “Fre­und­schaft­stage” kon­nten die Schüler*innen viel gemein­sam erleben. Während sich manche lieber mit Bügelperlen oder mit Malen beschäftigten, nutzten andere die Zeit für ein Bas­ket­ball­spiel oder zum Go-Kart­fahren. Die Klassenlehrer*innen waren mit­ten­drin und freuten sich darüber, ihre Schüler*innen mal in ander­er Umge­bung zu erleben. 

Auch hier waren sich alle einig, dass sich der Besuch im Plu­to abso­lut gelohnt habe, und viele Schüler*innen gaben an, gerne im Nach­mit­tags­bere­ich wiederzukommen

Diese pos­i­tiv­en Rück­mel­dun­gen freuen auch Beratungs- und Klassen­lehrerin Meryem Keçe­ci : „Es ist super, dass das Plu­to unseren Siebtklässler*innen ein ganz auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Pro­gramm anbi­eten kon­nte. Daran wer­den sich alle noch lange pos­i­tiv erin­nern!” Und auch Abteilungsleit­er Tobias Krause hofft, dass in Zukun­ft noch viele Schüler*innen der Gesamtschule Wanne-Eick­el ähn­lich gute Erfahrun­gen im Zuge der Fre­und­schaft­stage im Plu­to machen werden. 

Anfan­gen wird dies zunächst mit den drei noch verbliebe­nen Klassen des 7. Jahrgangs. Die Vor­freude ist da jeden­falls schon groß…

Neue 5er herzlich begrüßt

“Wir freuen uns, dass ihr da seid!“ – In zwei kurzweili­gen Ein­schu­lungs­feiern wur­den die neuen Schüler*innen des 5. Jahrgangs an unser­er Schule willkom­men geheißen. Gemein­sam mit ihren Eltern wur­den sie von Schullei­t­erin Katha­ri­na Roder­mund begrüßt, die den neuen 5ern in ihrer Ansprache alles Gute für ihren Start wünschte.

Durch die bei­den Ver­anstal­tun­gen in der Aula führte Abteilungsleit­er Tobias Krause, der expliz­it auch die Erziehungs­berechtigten ansprach. Schließlich seien sie und die Schule nun ein Team, das gut zusam­men arbeit­en müsse, um die Kinder auf dem Weg zu einem guten Abschluss best­möglich zu unterstützen.

Nach einem musikalis­chen Beitrag der Klasse 6f, die sich dafür extra in noch in den let­zten Feri­en­t­a­gen mit ihrer Klassen­lehrerin Ger­hild Weis­er zum Proben verabre­det hat­te, betrat­en die neuen Klassenlehrer*innen die Bühne, die min­destens so aufgeregt waren wie ihre Schüler*innen. Von daher beka­men auch sie eine Schultüte sowie eine Son­nen­blume überreicht. 

Die Beratungslehrer*innen Meryem Kece­ci und Matthias Hein-Reich­wein über­gaben den neuen Klassen dann jew­eils eine vom Fördervere­in gespon­serte Spielek­iste. Bepackt mit dieser sowie noch weit­eren Geschenken – alle Schüler*innen beka­men beispiel­sweise eine vom Vorgänger­jahrgang gebastelte Aufmerk­samkeit – macht­en sich die neuen Klassen auf den Weg in ihre neuen Klassen­räume, wo die neuen 5er ihre Klassenlehrer*innen schon etwas ken­nen­ler­nen kon­nten und wichtige Infor­ma­tio­nen für die näch­sten Tage erhielten.

Die Eltern kon­nten während­dessen bei einem Getränk wichtige Fra­gen loswer­den und sich untere­inan­der sowie mit der Abteilungsleitung und den Beratungslehrer*innen aus­tauschen. Am Stand des Fördervere­ins wurde eben­falls eifrig informiert und sich auch angemeldet. Wir freuen uns über alle neuen Mit­glieder, die die Arbeit dieses für die Schule wichti­gen Vere­ins so unterstützen!

Unseren neuen 5ern wün­schen wir weit­er­hin einen guten Start, dass sie sich an unser­er Schule wohlfühlen und ihre Schul­lauf­bahn erfol­gre­ich meistern!

Erstes gemeinsames Konzert

Die Musikklasse 5f gab gut gelaunt und spiel­freudig ihr erstes Konzert

Mit ein­er unglaublichen Spiel­freude und mit vielfälti­gen Aus­drucksmöglichkeit­en stellte sich unser „Musikklassen­nach­wuchs“, die 5f unter der Leitung der Klassen­lehrerin Frau Weis­er, dem Pub­likum am 22.6. in der Aula vor.

Lot­ta mod­erierte lock­er und sou­verän den Nach­mit­tag mit flot­ten Sprüchen. Die Vorstel­lung wurde eröffnet mit der Euro­vi­sion­s­melodie – die Kinder an den Block­flöten und an den Rhyth­musin­stru­menten wussten, was der Takt geschla­gen hat­te! Daran schloss sich ein sehenswert­er Boo­gie-Woo­gie im Ste­hen an – mit beachtlich­er Choreografie.

Zu einem vier­händi­gen anspruchsvollen Klavier­stück, dem Scher­zo von Dia­bel­li, grif­f­en Sophie und Frau Weis­er in die Tasten.

Nil­da, Selin, Esra Nur und Ela tanzten selb­st­be­wusst und abwech­slungsre­ich zu einem Pop­song mit gelun­gener Choreografie.

Die Boomwhack­er kamen bei dem Song „I like the flow­ers“ zum Einsatz.

Und dass Sophie bere­its eine sech­sjährige Tanz­er­fahrung hat, war unschw­er zu erken­nen an der gekon­nten Dar­bi­etung, die von dem Wech­sel von An- und Entspan­nung lebte und große Ele­ganz und Kör­per­be­herrschung unter Beweis stellte.

Auch bei dem witzi­gen Lied „Der Papagei ein Vogel ist“ wur­den die far­bigen Boomwhack­er nicht nur ein­fach gespielt, son­dern auf sicht­bare Weise über den Köpfen rhyth­misch geschla­gen. Auch die bun­ten Sound­bel­lows tru­gen zur Melodie­un­ter­stützung bei. So wurde Musik auch im wahrsten Sinne des Wortes anschaulich.

Den Abschluss bildete „Hewenu Shalom alechem“. Zu diesem Lied, im Chor gesun­gen, hat­ten die Kinder eine Schrit­tfolge einstudiert.

Ein run­dum gelun­gener Nach­mit­tag, den die Klasse mit einem gemein­samen Grillfest auf dem kleinen Schul­hof ausklin­gen ließ.

Was mich als Zuschauerin aber vor allem berührte und begeis­terte, war, zu beobacht­en, wie diese Klasse nahezu ohne regle­men­tierende Ein­griffe der Klassen­lehrerin durch das Pro­gramm führte und in Selb­st­diszi­plin die Plätze ein­nahm und in großer Wertschätzung füreinan­der alle Pro­gramm­punk­te gemein­sam vortrug.

Die Pro­jek­t­tage, die der Ver­anstal­tung vorangin­gen und von Frau Schrage und Frau Bunse untertützt wur­den, wur­den gut genutzt.

So kann ich nur zusam­men­fassen: Diese Klasse hat Klasse!

„Die Grenzen des Betons sind die Grenzen unserer Phantasie.“

In diesem Schul­jahr hat sich der EF-Kun­stkurs von Frau Geiger zusät­zlich zum Schullehrplan noch mit einem weit­eren The­ma auseinan­derge­set­zt: Beton.

Hier­für haben sich die Schüler*innen zunächst mit dem Mate­r­i­al Beton und mit ver­schiede­nen Möglichkeit­en mit Beton zu arbeit­en beschäftigt.

Zusät­zlich zu den Arbeit­en soll­ten die Schüler*innen auch noch kurze Erk­lärun­gen verfassen.

Die Schüler*innen in diesem Bild haben eine Sitzbank aus Beton gegossen.  Dabei haben sie die Abkürzung der Schule, GEWE, als neg­a­tive mit eingearbeitet.
In Anlehnung an Leonar­do da Vin­cis „Das let­zte Abendmahl“ hat sich diese Gruppe mit dem The­ma Essen in der heuti­gen Gesellschaft auseinan­derge­set­zt. Da die Anzahl der hungern­den Men­schen weit­er­hin steigt, let­ztes Jahr waren es 811 Mil­lio­nen, haben sich diese Schüler*innen dazu entsch­ieden, anstelle ein­er vollen Tafel den leeren Teller als Mah­n­mal darzustellen.
Diese Schüler*innen haben unsere ästhetis­che Wahrnehmung kri­tisiert und eine men­schliche Fig­ur, welche zur Hälfte dünn und zur Hälfte rundlich ist, umge­set­zt. Dies soll aufzeigen, dass alle Men­schen, egal wie sie ausse­hen, gle­ich schön sind.
In dieser Arbeit kri­tisierten die Schüler*innen den gesellschaftlichen Umgang mit der Natur. Der Beton wurde hier so geformt, dass er aussieht, als würde er das Efeu, das Sym­bol für Leben und Tod, „auf­fressen“.  So, wie unsere Gesellschaft immer mehr Natur zurück­drängt, um Leben­sraum zu schaf­fen, wird hier auch die Natur eingeschränkt.
Als Hom­mage an Picas­so, welch­er an Lun­gen­ver­sagen starb, hat diese Gruppe zwei Lun­gen­flügel aus Beton gegossen und die Luftröhre, das Plas­tikrohr, mit Zigaret­ten­s­tum­meln gefüllt. Dies soll eben­so darauf ver­weisen, wie gesund­heitss­chädi­gend Zigaret­ten sind. Für dieses Pro­jekt haben die Schüler*innen Lun­gen­flügel aus dem Biolo­gie­un­ter­richt nachgegossen.

Das Zitat aus der Über­schrift stammt von Bernd Hille­meier, deutsch­er Bauin­ge­nieur und Hochschullehrer 1941 Presse-Ser­vice Archiv für Fachme­di­en der Beton­Mar­ket­ing Deutsch­land GmbH, Leipziger Stu­den­ten brin­gen Beton in Form, Berlin, 13. Juli 2007, beton.org http://www.beton.org/service/presse/fachpresse/archiv.html?a=419, gefun­den in: https://beruhmte-zitate.de/themen/beton/

Vorlesewettbewerb in Türkisch 2022

Çocuk­lar Okuy­or! – Die Kinder lesen! 

Zum Ende des Schul­jahres gab es für Schü­lerin­nen und Schüler der Jahrgangsstufen 6 und 7 des Herkun­ftssprach­lichen Unter­richts und des WP-Unter­richts ein absolutes High­light – den Vor­lesewet­tbe­werb in Türkisch. 

Nach ein­er lan­gen Pan­demiepause ver­anstal­tet das Gen­er­alkon­sulat Mün­ster in Zusam­me­nar­beit mit der Bezirk­sregierung Mün­ster und Türkischlehrerin­nen und Türkischlehrern zum zweit­en Mal einen Vor­lesewet­tbe­werb in türkisch­er Sprache.

Die Vor­bere­itun­gen für den Vor­lesewet­tbe­werb began­nen somit an der Gesamtschule Wanne-Eick­el und die Schü­lerin­nen und Schüler trat­en zunächst kursin­tern gegeneinan­der an.

Nach einem äußerst span­nen­den schulin­ter­nen Wet­tbe­werb – es mussten ins­ge­samt vier Kinder noch ein­mal „antreten“ und aus einem ihnen unbekan­nten Buch vor­lesen! – ging schließlich Enise İnam als Siegerin hervor!

Als Schulsiegerin der Gesamtschule Wanne-Eick­el nahm Enise İnam (Kl. 6b) am 3. Juni 2022 zusam­men mit 17 Schü­lerin­nen und Schülern aus ver­schiede­nen Schulen an dem zweit­en Vor­lesewet­tbe­werb, welch­er an der Gesamtschule Ück­endorf stat­tfand, teil. 

Zuerst lasen alle einen vor­bere­it­eten Text aus einem Jugend­buch vor. Unsere Schulsiegerin wählte „Sakız Sar­dun­ya“ von Elif Şafak aus.

Im zweit­en Teil des Wet­tbe­werbs beka­men die Schü­lerin­nen und Schüler einen von der Jury fest­gelegten unbekan­nten Text zum Vorlesen.

Nach den Vorträ­gen der Final­is­ten zog sich die Jury zur inten­siv­en Beratung zurück. Die Jury beze­ich­nete das Niveau in diesem Jahr als sehr hoch, sodass die Entschei­dung nicht leicht­ge­fall­en sei.

Für unsere Schule ging der Wet­tbe­werb erfreulicher­weise mit dem erhofften best­möglichen Ergeb­nis aus:

Enise İnam aus der 6b

kon­nte sich auch in dieser Endrunde gegen 17 Schü­lerin­nen und Schüler durch­set­zen und somit den 1. Platz belegen.

Allen Teil­nehmerin­nen und Teil­nehmern wur­den Urkun­den und Büch­er für ihre Teil­nahme über­re­icht. Unsere Gewin­ner­in bekam per­sön­lich von dem Gen­er­alkon­sul Mün­ster Ahmet Davaz ihren Preis. Sie durfte sich neben der Urkunde und dem Buch­preis über ein Sam­sung-Tablet freuen.

Man darf ges­pan­nt sein, welche Fig­ur aus der türkischen Lit­er­atur im näch­sten Schul­jahr dank der tollen Leis­tung unser­er besten Vor­leserin­nen und Vor­leser durch die Schule geistert.

Hoşça kalın!

M. Keçe­ci und Z. Babashlı

Varieté 9./10. Juni 2022

Ein langer Bericht über zwei kurzweilige Abende!

Unser 20. Vari­eté, zwei Jahre lang ver­hin­dert durch Ein­schränkun­gen zur Infek­tionsver­hin­derung, war trotz nahezu stündlich sich steigern­der tech­nis­ch­er Widrigkeit­en ein Augen- und Ohrenschmaus.

Der DONNERSTAGABEND über­raschte das gut gelaunte, motivierende Pub­likum mit zwei Stück­en der noch büh­ne­nuner­fahre­nen, aber sich den­noch profimäßig präsen­tieren­den Musikklassen des 6. und 7. Jahrgangs ( „B‑Jam-Blues“ mit einge­fügtem Sax­ophon-Solo und „Step by Step“).

Die DG-Gruppe des 8. Jahrgangs führte mith­il­fe der Tech­nik des Schwar­zlichts in die The­atergeschichte ein und been­dete die Präsen­ta­tion mit ein­er Pub­likumsabfrage. Nicht das griechis­che The­ater, nicht das absurde The­ater, nein, die Com­me­dia dell’Arte war der Pub­likum­sliebling des Abends.

Die Musikklasse des 8. Jahrgangs bildete mit der „Wucht“ der Dar­bi­etung von „Let’s get loud“ den ide­alen Über­gang zwis­chen den The­ater­stück­en der DG-Grup­pen des 9. und 10. Jahrgangs. Die Neuner präsen­tierten mit „Twit­ter-Gewit­ter“ ein berühren­des Stück über die Verzwei­flung eines jun­gen Mäd­chens bis zum Selb­st­mord auf­grund der „alter­na­tiv­en Fak­ten“ in den Tweets.

Die 10er ver­an­schaulicht­en mit großer Spiel­freude die Rache ein­er jun­gen Frau an ihrem sie hin­terge­hen­den und betrü­gen­den Part­ner. Da flo­gen die Fäuste und die Stüh­le. Beson­ders her­vorzuheben ist hier das fan­tasievolle Büh­nen­bild, das, ange­bracht auf umkehrbaren Palet­ten, schnell umge­baut wer­den konnte.

In die Pause geleit­ete eine Abor­d­nung der Musikklasse 6f mit der gelun­genen rhyth­mis­chen Per­cus­sion des „Cup-Songs“. Viele bunte Bech­er wech­sel­ten die Hände und die Rich­tun­gen bis zur abschließen­den Bodypercussion.

Nach der Pause war eine Koop­er­a­tion des Musik- und Lit­er­aturkurs­es der 12. Jahrgangsstufe zum The­ma „Unter­wegs­sein“ zu sehen und zu hören. Nach ein­er stimm­lich und instru­men­tal beein­druck­enden Ver­sion des Liedes „Ich bau eine Stadt für dich“ wurde das musikalis­che Leit­mo­tiv immer wieder vari­anten­re­ich und span­nungsvoll in das Stück des Lit­er­aturkurs­es aufgenom­men, das zahlre­iche Gedichte von u.a. Eichen­dorff, Tuchol­sky, Ringel­natz, Grün­bein und Hesse zu ein­er „Reise“ durch unter­schiedliche Per­spek­tiv­en zum „Unter­wegs­sein“ ver­band. Von der Vor­freude über die Ent­deck­ung der Welt über die Langeweile beru­flich Viel­reisender bis zu unfrei­willi­gen Ortsverän­derun­gen durch Flucht und Vertrei­bung ent­stand ein Kalei­doskop von Ein­drück­en. Mit großer musikalis­ch­er Präzi­sion und eben­so großer Spiel­freude der Schaus­piel­er wurde dieses anspruchsvolle Unter­fan­gen abwech­slungsre­ich und unter­halt­sam präsentiert.

Der Abend endete mit einem ful­mi­nan­ten musikalis­chen „Kracher“, dem Med­ley, gespielt von unserem ehe­ma­li­gen Schüler Emre am Schlagzeug, unserem aktiv­en Schüler Tyrone am Bass und Her­rn Stankovic an der Geige. Ein sehr schwungvoller Mix von unter­schiedlichen Gen­res und Songs ließ das Pub­likum staunen und am Ende in Begeis­terungsstürme ausbrechen.

Der FREITAGABEND präsen­tierte unseren jüng­sten Schaus­piel­nach­wuchs, die DG-Gruppe des 7. Jahrgangs. Sehr anschaulich durch Ein­spielun­gen mith­il­fe des Beam­ers wurde das The­ma „Mob­bing“ an einem Beispiel aufge­grif­f­en. Den Kindern, die das Stück selb­st entwick­el­ten, war diese The­matik so wichtig, dass das Stück mit einem Appell endete. Einger­ahmt wurde dieses Stück von der Schul­band, die vor allem mit sehr sicheren Sän­gerin­nen die Songs „Girl­friend“ und „Rip­tide“ vortrug.

Das Stück der 10er wurde in ein­er anderen, außeror­dentlich spiel­freudi­gen und schwungvoll spie­len­den Beset­zung erneut präsentiert.

Sowohl die Musikklasse 8 als auch das Med­ley-Terzett des Vor­abends wieder­holten ihre mitreißen­den Num­mern, ergänzt durch einen Mini­auftritt eines Schülers in der Rolle Michael Jacksons.

Die Koop­er­a­tion des Musik- und Lit­er­aturkurs­es der Q1 bildete wieder den Haup­tact nach der Pause. Dies­mal über­trafen sich alle Beteiligten in Präzi­sion der Anschlüsse, Inten­sität der Darstel­lung und in der Rei­bungslosigkeit der Abläufe.

Musikalisch abgerun­det wurde dieses nach­den­klich stim­mende, abwech­slungsre­ich darge­botene Stück durch die Lehrerband mit dem Par­ti­sa­nen­lied „Bel­la Ciao“. Inten­siv und dynamisch aufge­baut und damit ein­dringlich gespielt, rief es am Ende dieses Abends noch ein­mal zu Wider­stand gegen alle Regimes, die Frei­heit ein­schränken und Men­schen poli­tisch ver­fol­gen, auf.

In den Pausen sorgten die SV und die Q1 zur Auf­besserung ihrer Kassen für Getränke, Kuchen und frische Brezel.

Glück­lich über das Erleb­nis, nach zwei „Kul­turquar­an­täne-Jahren“ wieder Pub­likum begrüßt zu haben, freuen wir uns auf das

Vari­eté 2023.

WDR macht(e) Schule am 29.4.

Film­musik ein­mal rück­wärts gespielt?

Bekan­nte Pop-Songs als Walz­er, Marsch, Tan­go oder Kanon?

Stand­bilder zu einem Med­ley aus den Musi­cals „König der Löwen“ und „Aladdin“?

Noten­stän­der­wet­tauf­bau mit Ofen­hand­schuhen zu Melo­di­en bekan­nter Computerspiele?

Eine tem­por­e­iche, sehr unter­halt­same und schüleror­i­en­tierte Mod­er­a­tion von Fed­eri­co Bresciani!

Die Musik­erIn­nen und unter­stützen­den Tech­niker des WDR-Funkhau­sor­ch­esters haben unseren teil­nehmenden Kindern und Jugendlichen eine motivierende musikalis­che Stunde geschenkt, ganz neben­bei Ein­blicke in Musik­stile gewährt, Fach­be­griffe einge­führt und unseren Musik­grup­pen ganz sich­er Anre­gun­gen für die näch­sten eige­nen Pro­duk­tio­nen vermittelt.

Wir bedanken uns ganz her­zlich bei allen Mitwirk­enden des WDR-Orch­esters, die sich auf die Reise zu unser­er Schule gemacht haben, mit einem verbalen

TUSCHSCHSCHSCH!!!

Notfallseelsorge — ganz ohne Notfall, dafür mit viel Herz

 Im Rah­men der The­men­rei­he „Leben angesichts des Ster­bens“ durften Reli­gion­slehrerin Eva Franke und ihr 10er-Kurs Uta Heitkem­per begrüßen. Sie ist seit Not­fallseel­sorg­erin aus dem Raum Dort­mund und dort seit 2010 ehren­matlich tätig. Die Not­fallseel­sorge gibt es seit mehr als 20 Jahren und sie ste­ht Men­schen in akuten Not­si­t­u­a­tio­nen bei.

„Mitar­bei­t­ende der Not­fallseel­sorge wer­den bei plöt­zlichen Todes­fällen im häus­lichen Bere­ich, beim Über­brin­gen von Todesnachricht­en, bei Tod und schw­eren Ver­let­zun­gen von Kindern, bei Unfällen, Brän­den, bei Suizid oder Gewaltver­brechen gerufen, um Betrof­fene zu begleiten.“

Die Schüler*innen fol­gten zunächst ges­pan­nt der Biogra­phie von Frau Heitkem­per, um anschließend die gesam­melten Fra­gen zu stellen. Dabei inter­essierten sie sich beson­ders für die emo­tionalen Aspek­te der Not­fallseel­sorge, wie beispiel­sweise das Begleit­en von Eltern, deren Kinder ver­stor­ben sind. Auch das Inter­esse an den Abläufen und der Vorge­hensweise bei Ein­sätzen war groß. Viele Fra­gen und auch die Antworten deck­ten sich dabei mit den Unter­richtsin­hal­ten, was für die Schüler*innen eine beson­dere Lern­si­t­u­a­tion schaffte.

Auch die Nach­bear­beitung in den darauf fol­gen­den Stun­den zeigte, dass der Besuch viele Spuren hin­ter­lassen hat­te, sodass alle Beteiligten hof­fen, dass Mitar­bei­t­ende der Not­fallseel­sorge auch in Zukun­ft Schüler*innen unser­er Schule von ihren Erfahrun­gen bericht­en werden.

Und wenn die dritte Kerze brennt …

… hast du den Wet­tbe­werb verpennt.

Die Klassen­siegerIn­nen und die Vertreterin­nen des Lese­förderteams sind glück­lich darüber, dass auch in diesem Jahr trotz der erschw­eren­den Beglei­tum­stände, die die Pan­demie immer noch für alle Schulen mit sich bringt, der Vor­lesewet­tbe­werb stat­tfind­en konnte.

So trafen sich, wie es schon seit Jahren Tra­di­tion an unser­er Schule ist, zeitlich dem Niko­laustag nahe, dieses Jahr am 7. Dezem­ber, alle Klassen­siegerIn­nen des Vor­lesewet­tbe­werbs in unser­er Schul­bücherei, um der Jury eine abwech­slungsre­iche und unter­halt­same Stunde mit Auss­chnit­ten aus Kinder- und Jugend­büch­ern zu präsentieren.

Die Jury bestand aus zwei Lehrern und ein­er Lehrerin, der „Hüterin der Büch­er“ Frau Schwe­is­furth und zwei Vertreterin­nen der SV.

Die Entschei­dung fiel der Jury in diesem Jahr nicht leicht. Alle Kinder tru­gen ihre Texte lebendig und sehr anschaulich gestal­tet vor, mit vari­ieren­den Stim­men und Betonungen.

Allen Vor­tra­gen­den gilt unsere Bewun­derung, weil sie trotz der Mund­nasenbe­deck­ung laut und mit guter Gestal­tung gele­sen haben.

Die PreisträgerIn­nen sind nun in diesem Jahr

Mira Almazen, Klasse 6b (1. Platz)

Can Set­zp­fandt, Klasse 6a (2. Platz)

Enise Inam, Klasse 6b (3. Platz)

Wir drück­en nun Mira die Dau­men für den Stadtentscheid.

Die KlassensiegerInnen 2021
Die SiegerInnen

Nachruf für Gabi Andresen

Abschied von Gabriele Andresen-Göcmezcan

Wir sind betrof­fen und trau­rig. Es ist so schw­er zu fassen, dass Gabi Andresen so plöt­zlich ver­stor­ben ist. Am Tag zuvor noch leb­haft  in vie­len Gesprächen, müssen wir nun Abschied von ihr nehmen. Mag die Trauer und Anteil­nahme auch ganz unter­schiedlich sein, hört man auf Gespräche, liest man die stillen Grüße zum Nachruf, wird deut­lich, dass sie für unsere Schul­ge­mein­schaft ein ganz beson­der­er Men­sch gewe­sen ist. Wir ver­ab­schieden uns von ihr, deren klare Hal­tung und warmherzige Art dazu beige­tra­gen haben, dass diese Schule ein guter Ort zum Ler­nen und Lehren sein konnte.

33 Jahre war sie Lehrerin an unser­er Schule. Mit ganzem Herzen Gesamtschullehrerin. Mit ganzem Herzen Lehrerin ihrer bei­den Fäch­er: katholis­che Reli­gion und Latein. So viele Schü­lerin­nen und Schüler begleit­ete sie zum kleinen Lat­inum und prüfte sie im Abitur. Auch für das Zen­tral­abitur hat sie 2010 einen Abitur­vorschlag  für das Fach Latein erarbeitet.

Und trotz­dem denken wir an viel mehr… 33 Jahre sind eine lange Zeit, die sie gemein­sam mit ihren Kol­legin­nen und Kol­le­gen das Schulleben bere­ichert hat. Gabi, die ein offenes Ohr hat, Gabi, die fan­tastisch und gern geback­en hat, Gabi, die neue Kol­legin­nen und Kol­le­gen so her­zlich im Lehrerz­im­mer auf­nahm. Gabi, die zur Wei­h­nacht­szeit die Schule schmückte.

Ihr war es als Lehrerin und Päd­a­gogin ein Anliegen, den Schü­lerin­nen und Schülern glaub­haft das Gefühl zu geben, dass sie sich wirk­lich für sie als Men­schen inter­essierte, abge­se­hen von der reinen Wis­sensver­mit­tlung. Ger­ade dafür schätzten ihre Schü­lerin­nen und Schüler sie ganz beson­ders: Frau Andresen, die so gut und humor­voll erk­lärte. Frau Andresen, auf deren Rat man gern hörte. Frau Andresen, mit der Gen­er­a­tio­nen von Schü­lerin­nen und Schülern die Mit­tagsange­bote bastel­nd in der Bib­lio­thek verbrachten.

Am Dien­stag, den 05. Okto­ber wer­den wir uns als Schul­ge­mein­schaft in ein­er Gedenk­feier von ihr ver­ab­schieden. Sie wird uns sehr fehlen. Unser beson­deres Mit­ge­fühl gilt in diesen Tagen ihrer Fam­i­lie und ihren Fre­undin­nen und Freunden.

Die Schulleitung der Gesamtschule Wanne-Eickel