Gratulation

Der MUSIKSCHULE HERNE

gel­ten unsere her­zlich­sten Glückwünsche

zu ihrem 40JÄHRIGEN JUBILÄUM!

 

Die anlässlich der Jubiläumsver­anstal­tung am 3.9.22 anwe­senden Vertreterin­nen der Schule bedanken sich für wun­der­bare Konz­erte bei schön­stem Som­mer­wet­ter im Garten der Musikschule an der Gräff­s­traße 43.

Die gesamte Schul­ge­mein­schaft bedankt sich aber vor allem für eine 30jährige Unter­stützung in der Imple­men­tierung und Beschu­lung unseres Musikpro­fils und sagt: „Auf gute Zusam­me­nar­beit in den näch­sten 30 Jahren!“

  1. Weis­er (Fachvor­sitz Musik)
  2. Nolte-Linde (Koor­di­na­tion der musis­chen Fächer)

HASTE TÖNE

Erneut dür­fen sich unsere Musikklassen auf eine Ver­anstal­tung in unser­er Aula freuen. Die „Inter­na­tionale Stiftung zur Förderung von Kul­tur und Zivil­i­sa­tion“ mit Sitz in München bietet im Rah­men ihres 2020 ins Leben gerufe­nen Pro­jek­tes „Musik für Schüler II“ zunächst zwei Schulkonz­erte für unsere Schü­lerIn­nen an. Herr Brn­cic wird mit einem kleinen Ensem­ble das 40minütige Konz­ert mod­erieren und Gele­gen­heit für anschließende Fra­gen geben, und zwar am Mittwoch, dem 14.9. Die Musik­er präsen­tieren ihr Pro­gramm gle­ich zweimal hin­tere­inan­der für alle Musikklassen. Ein abwech­slungsre­ich gestal­tetes und auf lebendi­ge Art vor­ge­tra­genes Pro­gramm ist verknüpft mit dem Ziel, den Schü­lerIn­nen die Begeg­nung mit klas­sis­ch­er Musik zu erle­ichtern und die Moti­va­tion für eigenes Musizieren zu erhöhen.

Wir freuen uns auf diese ange­botene Möglichkeit!

Erstes gemeinsames Konzert

Die Musikklasse 5f gab gut gelaunt und spiel­freudig ihr erstes Konzert

Mit ein­er unglaublichen Spiel­freude und mit vielfälti­gen Aus­drucksmöglichkeit­en stellte sich unser „Musikklassen­nach­wuchs“, die 5f unter der Leitung der Klassen­lehrerin Frau Weis­er, dem Pub­likum am 22.6. in der Aula vor.

Lot­ta mod­erierte lock­er und sou­verän den Nach­mit­tag mit flot­ten Sprüchen. Die Vorstel­lung wurde eröffnet mit der Euro­vi­sion­s­melodie – die Kinder an den Block­flöten und an den Rhyth­musin­stru­menten wussten, was der Takt geschla­gen hat­te! Daran schloss sich ein sehenswert­er Boo­gie-Woo­gie im Ste­hen an – mit beachtlich­er Choreografie.

Zu einem vier­händi­gen anspruchsvollen Klavier­stück, dem Scher­zo von Dia­bel­li, grif­f­en Sophie und Frau Weis­er in die Tasten.

Nil­da, Selin, Esra Nur und Ela tanzten selb­st­be­wusst und abwech­slungsre­ich zu einem Pop­song mit gelun­gener Choreografie.

Die Boomwhack­er kamen bei dem Song „I like the flow­ers“ zum Einsatz.

Und dass Sophie bere­its eine sech­sjährige Tanz­er­fahrung hat, war unschw­er zu erken­nen an der gekon­nten Dar­bi­etung, die von dem Wech­sel von An- und Entspan­nung lebte und große Ele­ganz und Kör­per­be­herrschung unter Beweis stellte.

Auch bei dem witzi­gen Lied „Der Papagei ein Vogel ist“ wur­den die far­bigen Boomwhack­er nicht nur ein­fach gespielt, son­dern auf sicht­bare Weise über den Köpfen rhyth­misch geschla­gen. Auch die bun­ten Sound­bel­lows tru­gen zur Melodie­un­ter­stützung bei. So wurde Musik auch im wahrsten Sinne des Wortes anschaulich.

Den Abschluss bildete „Hewenu Shalom alechem“. Zu diesem Lied, im Chor gesun­gen, hat­ten die Kinder eine Schrit­tfolge einstudiert.

Ein run­dum gelun­gener Nach­mit­tag, den die Klasse mit einem gemein­samen Grillfest auf dem kleinen Schul­hof ausklin­gen ließ.

Was mich als Zuschauerin aber vor allem berührte und begeis­terte, war, zu beobacht­en, wie diese Klasse nahezu ohne regle­men­tierende Ein­griffe der Klassen­lehrerin durch das Pro­gramm führte und in Selb­st­diszi­plin die Plätze ein­nahm und in großer Wertschätzung füreinan­der alle Pro­gramm­punk­te gemein­sam vortrug.

Die Pro­jek­t­tage, die der Ver­anstal­tung vorangin­gen und von Frau Schrage und Frau Bunse untertützt wur­den, wur­den gut genutzt.

So kann ich nur zusam­men­fassen: Diese Klasse hat Klasse!

Vorlesewettbewerb in Türkisch 2022

Çocuk­lar Okuy­or! – Die Kinder lesen! 

Zum Ende des Schul­jahres gab es für Schü­lerin­nen und Schüler der Jahrgangsstufen 6 und 7 des Herkun­ftssprach­lichen Unter­richts und des WP-Unter­richts ein absolutes High­light – den Vor­lesewet­tbe­werb in Türkisch. 

Nach ein­er lan­gen Pan­demiepause ver­anstal­tet das Gen­er­alkon­sulat Mün­ster in Zusam­me­nar­beit mit der Bezirk­sregierung Mün­ster und Türkischlehrerin­nen und Türkischlehrern zum zweit­en Mal einen Vor­lesewet­tbe­werb in türkisch­er Sprache.

Die Vor­bere­itun­gen für den Vor­lesewet­tbe­werb began­nen somit an der Gesamtschule Wanne-Eick­el und die Schü­lerin­nen und Schüler trat­en zunächst kursin­tern gegeneinan­der an.

Nach einem äußerst span­nen­den schulin­ter­nen Wet­tbe­werb – es mussten ins­ge­samt vier Kinder noch ein­mal „antreten“ und aus einem ihnen unbekan­nten Buch vor­lesen! – ging schließlich Enise İnam als Siegerin hervor!

Als Schulsiegerin der Gesamtschule Wanne-Eick­el nahm Enise İnam (Kl. 6b) am 3. Juni 2022 zusam­men mit 17 Schü­lerin­nen und Schülern aus ver­schiede­nen Schulen an dem zweit­en Vor­lesewet­tbe­werb, welch­er an der Gesamtschule Ück­endorf stat­tfand, teil. 

Zuerst lasen alle einen vor­bere­it­eten Text aus einem Jugend­buch vor. Unsere Schulsiegerin wählte „Sakız Sar­dun­ya“ von Elif Şafak aus.

Im zweit­en Teil des Wet­tbe­werbs beka­men die Schü­lerin­nen und Schüler einen von der Jury fest­gelegten unbekan­nten Text zum Vorlesen.

Nach den Vorträ­gen der Final­is­ten zog sich die Jury zur inten­siv­en Beratung zurück. Die Jury beze­ich­nete das Niveau in diesem Jahr als sehr hoch, sodass die Entschei­dung nicht leicht­ge­fall­en sei.

Für unsere Schule ging der Wet­tbe­werb erfreulicher­weise mit dem erhofften best­möglichen Ergeb­nis aus:

Enise İnam aus der 6b

kon­nte sich auch in dieser Endrunde gegen 17 Schü­lerin­nen und Schüler durch­set­zen und somit den 1. Platz belegen.

Allen Teil­nehmerin­nen und Teil­nehmern wur­den Urkun­den und Büch­er für ihre Teil­nahme über­re­icht. Unsere Gewin­ner­in bekam per­sön­lich von dem Gen­er­alkon­sul Mün­ster Ahmet Davaz ihren Preis. Sie durfte sich neben der Urkunde und dem Buch­preis über ein Sam­sung-Tablet freuen.

Man darf ges­pan­nt sein, welche Fig­ur aus der türkischen Lit­er­atur im näch­sten Schul­jahr dank der tollen Leis­tung unser­er besten Vor­leserin­nen und Vor­leser durch die Schule geistert.

Hoşça kalın!

M. Keçe­ci und Z. Babashlı

Varieté 9./10. Juni 2022

Ein langer Bericht über zwei kurzweilige Abende!

Unser 20. Vari­eté, zwei Jahre lang ver­hin­dert durch Ein­schränkun­gen zur Infek­tionsver­hin­derung, war trotz nahezu stündlich sich steigern­der tech­nis­ch­er Widrigkeit­en ein Augen- und Ohrenschmaus.

Der DONNERSTAGABEND über­raschte das gut gelaunte, motivierende Pub­likum mit zwei Stück­en der noch büh­ne­nuner­fahre­nen, aber sich den­noch profimäßig präsen­tieren­den Musikklassen des 6. und 7. Jahrgangs ( „B‑Jam-Blues“ mit einge­fügtem Sax­ophon-Solo und „Step by Step“).

Die DG-Gruppe des 8. Jahrgangs führte mith­il­fe der Tech­nik des Schwar­zlichts in die The­atergeschichte ein und been­dete die Präsen­ta­tion mit ein­er Pub­likumsabfrage. Nicht das griechis­che The­ater, nicht das absurde The­ater, nein, die Com­me­dia dell’Arte war der Pub­likum­sliebling des Abends.

Die Musikklasse des 8. Jahrgangs bildete mit der „Wucht“ der Dar­bi­etung von „Let’s get loud“ den ide­alen Über­gang zwis­chen den The­ater­stück­en der DG-Grup­pen des 9. und 10. Jahrgangs. Die Neuner präsen­tierten mit „Twit­ter-Gewit­ter“ ein berühren­des Stück über die Verzwei­flung eines jun­gen Mäd­chens bis zum Selb­st­mord auf­grund der „alter­na­tiv­en Fak­ten“ in den Tweets.

Die 10er ver­an­schaulicht­en mit großer Spiel­freude die Rache ein­er jun­gen Frau an ihrem sie hin­terge­hen­den und betrü­gen­den Part­ner. Da flo­gen die Fäuste und die Stüh­le. Beson­ders her­vorzuheben ist hier das fan­tasievolle Büh­nen­bild, das, ange­bracht auf umkehrbaren Palet­ten, schnell umge­baut wer­den konnte.

In die Pause geleit­ete eine Abor­d­nung der Musikklasse 6f mit der gelun­genen rhyth­mis­chen Per­cus­sion des „Cup-Songs“. Viele bunte Bech­er wech­sel­ten die Hände und die Rich­tun­gen bis zur abschließen­den Bodypercussion.

Nach der Pause war eine Koop­er­a­tion des Musik- und Lit­er­aturkurs­es der 12. Jahrgangsstufe zum The­ma „Unter­wegs­sein“ zu sehen und zu hören. Nach ein­er stimm­lich und instru­men­tal beein­druck­enden Ver­sion des Liedes „Ich bau eine Stadt für dich“ wurde das musikalis­che Leit­mo­tiv immer wieder vari­anten­re­ich und span­nungsvoll in das Stück des Lit­er­aturkurs­es aufgenom­men, das zahlre­iche Gedichte von u.a. Eichen­dorff, Tuchol­sky, Ringel­natz, Grün­bein und Hesse zu ein­er „Reise“ durch unter­schiedliche Per­spek­tiv­en zum „Unter­wegs­sein“ ver­band. Von der Vor­freude über die Ent­deck­ung der Welt über die Langeweile beru­flich Viel­reisender bis zu unfrei­willi­gen Ortsverän­derun­gen durch Flucht und Vertrei­bung ent­stand ein Kalei­doskop von Ein­drück­en. Mit großer musikalis­ch­er Präzi­sion und eben­so großer Spiel­freude der Schaus­piel­er wurde dieses anspruchsvolle Unter­fan­gen abwech­slungsre­ich und unter­halt­sam präsentiert.

Der Abend endete mit einem ful­mi­nan­ten musikalis­chen „Kracher“, dem Med­ley, gespielt von unserem ehe­ma­li­gen Schüler Emre am Schlagzeug, unserem aktiv­en Schüler Tyrone am Bass und Her­rn Stankovic an der Geige. Ein sehr schwungvoller Mix von unter­schiedlichen Gen­res und Songs ließ das Pub­likum staunen und am Ende in Begeis­terungsstürme ausbrechen.

Der FREITAGABEND präsen­tierte unseren jüng­sten Schaus­piel­nach­wuchs, die DG-Gruppe des 7. Jahrgangs. Sehr anschaulich durch Ein­spielun­gen mith­il­fe des Beam­ers wurde das The­ma „Mob­bing“ an einem Beispiel aufge­grif­f­en. Den Kindern, die das Stück selb­st entwick­el­ten, war diese The­matik so wichtig, dass das Stück mit einem Appell endete. Einger­ahmt wurde dieses Stück von der Schul­band, die vor allem mit sehr sicheren Sän­gerin­nen die Songs „Girl­friend“ und „Rip­tide“ vortrug.

Das Stück der 10er wurde in ein­er anderen, außeror­dentlich spiel­freudi­gen und schwungvoll spie­len­den Beset­zung erneut präsentiert.

Sowohl die Musikklasse 8 als auch das Med­ley-Terzett des Vor­abends wieder­holten ihre mitreißen­den Num­mern, ergänzt durch einen Mini­auftritt eines Schülers in der Rolle Michael Jacksons.

Die Koop­er­a­tion des Musik- und Lit­er­aturkurs­es der Q1 bildete wieder den Haup­tact nach der Pause. Dies­mal über­trafen sich alle Beteiligten in Präzi­sion der Anschlüsse, Inten­sität der Darstel­lung und in der Rei­bungslosigkeit der Abläufe.

Musikalisch abgerun­det wurde dieses nach­den­klich stim­mende, abwech­slungsre­ich darge­botene Stück durch die Lehrerband mit dem Par­ti­sa­nen­lied „Bel­la Ciao“. Inten­siv und dynamisch aufge­baut und damit ein­dringlich gespielt, rief es am Ende dieses Abends noch ein­mal zu Wider­stand gegen alle Regimes, die Frei­heit ein­schränken und Men­schen poli­tisch ver­fol­gen, auf.

In den Pausen sorgten die SV und die Q1 zur Auf­besserung ihrer Kassen für Getränke, Kuchen und frische Brezel.

Glück­lich über das Erleb­nis, nach zwei „Kul­turquar­an­täne-Jahren“ wieder Pub­likum begrüßt zu haben, freuen wir uns auf das

Vari­eté 2023.

WDR macht(e) Schule am 29.4.

Film­musik ein­mal rück­wärts gespielt?

Bekan­nte Pop-Songs als Walz­er, Marsch, Tan­go oder Kanon?

Stand­bilder zu einem Med­ley aus den Musi­cals „König der Löwen“ und „Aladdin“?

Noten­stän­der­wet­tauf­bau mit Ofen­hand­schuhen zu Melo­di­en bekan­nter Computerspiele?

Eine tem­por­e­iche, sehr unter­halt­same und schüleror­i­en­tierte Mod­er­a­tion von Fed­eri­co Bresciani!

Die Musik­erIn­nen und unter­stützen­den Tech­niker des WDR-Funkhau­sor­ch­esters haben unseren teil­nehmenden Kindern und Jugendlichen eine motivierende musikalis­che Stunde geschenkt, ganz neben­bei Ein­blicke in Musik­stile gewährt, Fach­be­griffe einge­führt und unseren Musik­grup­pen ganz sich­er Anre­gun­gen für die näch­sten eige­nen Pro­duk­tio­nen vermittelt.

Wir bedanken uns ganz her­zlich bei allen Mitwirk­enden des WDR-Orch­esters, die sich auf die Reise zu unser­er Schule gemacht haben, mit einem verbalen

TUSCHSCHSCHSCH!!!

Die zweiten Herner „Lese-Filmfestspiele“? — Der Regionalentscheid des Vorlesewettbewerbs digital

Wie im let­zten Jahr gab es auch im Feb­ru­ar dieses Jahres trotz der durch Lock­down und Hygien­er­ichtlin­ien ungewöhn­lichen Umstände einen Regiona­lentscheid für den „Vor­lesewet­tbe­werb“, der jährlich vom Börsen­vere­in des Deutschen Buch­han­dels aus­gerichtet wird. Die Sieger und Siegerin­nen der Hern­er Schulen kon­nten ihre Beiträge fil­men und über das Video-Por­tal des Wet­tbe­werbs hochladen.

Wie bere­its 2021 wurde der Regiona­lentscheid wieder von unser­er Schule aus­gerichtet. Zur Jury gehörten Frau Aydo­gan, Herr Hein, Frau Nolte-Linde und Frau Schweisfurth.

Am Fre­itag, 25.2.22, wur­den, unter Ein­hal­tung der Hygien­evorschriften, mit großem Abstand und noch größer­er Neugi­er, die ein­gere­icht­en acht Videobeiträge der SchulsiegerIn­nen gewürdigt und bewertet.

Alle Teil­nehmerIn­nen lasen mit großem Engage­ment und viel Freude an den Lek­türen, sodass die Jury gewinnbrin­gende und vergnügliche Ein­blicke in aktuelle Jugendlek­türe erhielt.

Gewin­ner­in des diesjähri­gen Regiona­lentschei­ds ist durch einen überzeu­gen­den, nuan­cen­re­ichen Vor­trag und eine aus­drucksstarke Inter­pre­ta­tion des Romans „Die Glücks­bäck­erei“ die Schü­lerin LINA STORK aus der Klasse 6b des Haran­ni-Gym­na­si­ums Herne. Sie gehört damit zu den 555 besten Vor­leserIn­nen Deutschlands.

480.000 Kinder nah­men ins­ge­samt am 63. Vor­lesewet­tbe­werb teil. Damit kommt der Wet­tbe­werb nahezu auf das Niveau eines Vor-Corona-Jahres.

Die Preis­büch­er für die Teil­nehmenden und auch das Buch, aus dem die Gewin­ner­in vor­las, find­en sich auch in unser­er Schulbücherei:

„Das Uni­ver­sum ist ver­dammt groß und supermys­tisch“ von Lisa Krusche und “Calyp­sos Irrfahrt” von Cor­nelia Franz.

Und wenn die dritte Kerze brennt …

… hast du den Wet­tbe­werb verpennt.

Die Klassen­siegerIn­nen und die Vertreterin­nen des Lese­förderteams sind glück­lich darüber, dass auch in diesem Jahr trotz der erschw­eren­den Beglei­tum­stände, die die Pan­demie immer noch für alle Schulen mit sich bringt, der Vor­lesewet­tbe­werb stat­tfind­en konnte.

So trafen sich, wie es schon seit Jahren Tra­di­tion an unser­er Schule ist, zeitlich dem Niko­laustag nahe, dieses Jahr am 7. Dezem­ber, alle Klassen­siegerIn­nen des Vor­lesewet­tbe­werbs in unser­er Schul­bücherei, um der Jury eine abwech­slungsre­iche und unter­halt­same Stunde mit Auss­chnit­ten aus Kinder- und Jugend­büch­ern zu präsentieren.

Die Jury bestand aus zwei Lehrern und ein­er Lehrerin, der „Hüterin der Büch­er“ Frau Schwe­is­furth und zwei Vertreterin­nen der SV.

Die Entschei­dung fiel der Jury in diesem Jahr nicht leicht. Alle Kinder tru­gen ihre Texte lebendig und sehr anschaulich gestal­tet vor, mit vari­ieren­den Stim­men und Betonungen.

Allen Vor­tra­gen­den gilt unsere Bewun­derung, weil sie trotz der Mund­nasenbe­deck­ung laut und mit guter Gestal­tung gele­sen haben.

Die PreisträgerIn­nen sind nun in diesem Jahr

Mira Almazen, Klasse 6b (1. Platz)

Can Set­zp­fandt, Klasse 6a (2. Platz)

Enise Inam, Klasse 6b (3. Platz)

Wir drück­en nun Mira die Dau­men für den Stadtentscheid.

Die KlassensiegerInnen 2021
Die SiegerInnen

Der bundesweite Vorlesetag 2021

kon­nte in diesem Jahr wieder für unsere Schü­lerIn­nen stattfinden.

Wir kon­nten die Jugend­buchau­torin Gudrun Güth gewin­nen, aus ihrem Jugen­dro­man „Finn Mac­Fool wird Finn Mac­Cool“ vorzule­sen. 18 Schü­lerIn­nen aus dem 6. Jahrgang waren ein­ge­laden, in unser­er Bücherei an der Lesung am 19.11. in der fün­ften und sech­sten Stunde teilzunehmen.

Und so erfuhren die Kinder eine beson­dere Sicht auf das diesjährige The­ma „Fre­und­schaft und Zusammenhalt“.

Frau Güth hat­te auch in den Besprechungsrun­den zwis­chen den Kapiteln ihr Herz und Ohr für die Kinder und ihre inter­es­san­ten Ideen und Erfahrun­gen, die sie zu diesem The­ma beis­teuern konnten.

Einige der Kinder illus­tri­erten die Geschichte über Finn, der zunächst nicht so gut in der Schule ist, dem aber auf der Suche nach seinem Vater der Tier­heim-Hund Bille viel Zunei­gung schenkt und Selb­stver­trauen ver­lei­ht, sodass Finn dann doch noch anfängt, an seinen Auf­gaben zu arbeit­en. Mit Begeis­terung tüftel­ten die Kinder an den Auf­gaben, die Frau Güth mit­brachte und die immer im engen Zusam­men­hang mit der gele­se­nen Geschichte standen. Auch Finn stellt sich schließlich vor „Auf­gaben“.

Und ganz neben­bei kon­nten die Kinder erfahren, wie eine Autorin zu ihren Geschicht­en kommt: Ihr Buch, so ver­ri­et sie in den Zwis­chenbe­sprechun­gen, ist schließlich eine gelun­gene Mis­chung aus eige­nen Erfahrun­gen mit ihrem Hund Bille und mit Kindern, denen sie im Laufe des Lebens begeg­net ist, kün­st­lerisch verän­dert „mit viel Fan­tasie“, wie ein Schüler am Ende erkannte.

Wir bedanken uns her­zlich für das Engage­ment der Autorin, das am Ende mit ein­er ihr über­re­icht­en Illus­tra­tion eines Schülers und der Nach­frage nach ihrem Buch in unser­er Bib­lio­thek belohnt wurde.

(M. Nolte-Linde, M. Schwe­is­furth, S. Kluge, Team Leseförderung)

Kultur und Theater und mittendrin die Q2

Endlich ist es wieder möglich: Kul­tur und The­ater und mit­ten­drin die Q2. Das zuvor gele­sene Dra­ma „Nathan der Weise“ kon­nte nun endlich auch auf der Bühne erlebt wer­den. Das klas­sis­che Stück wurde in der Insze­nierung des Kinder- und Jugendthe­aters Dort­mund neu inter­pretiert und mod­ernisiert. Die Fig­ur Recha diente als Per­spek­tiv­fig­ur und schaffte es, in ein­er Rah­men­hand­lung den Nathan in das 21. Jahrhun­dert zu trans­portieren. Dabei stellte sie Bezüge zum Zweit­en Weltkrieg und Afghanistankrieg her.

In ein­er Nachbe­sprechung mit der Dra­matur­gin wur­den die Schüler*innen nach ihrer Ein­schätzung des verän­derten Endes gefragt: War es für sie überzeu­gend, zeit­gemäß oder irri­tierend? Das Ergeb­nis fiel ein­deutig aus: Sechs fan­den das Ende überzeu­gend, 30 zeit­gemäß und der Rest war irritiert.

 

Hier nun einige Schüler*innenstimmen:

 

  • „Das The­ater­stück „Nathan der Weise“ hat mir gefall­en, da im Stück viele Par­al­le­len zu der heuti­gen Sit­u­a­tion zu erken­nen und dargestellt sind. Dadurch wird dem Zuschauer noch ein­mal bewusst gemacht, wie schlimm der im Dra­ma dargestellte Reli­gion­skon­flikt heute noch dominiert und was dieser für Fol­gen mit sich zieht.“

 

  • „Das The­ater­stück ‚Nathan der Weise‘ hat mir nicht gefall­en, weil sich viele Stellen vom Orig­i­nal unter­schieden haben. Zudem waren der Beginn und das Ende sehr verwirrend.“

 

  • „ … nicht authen­tisch (über­in­ter­pretiert)!“

 

  • „Das The­ater­stück war gut insze­niert. Ich fand Rechas Rolle aber sehr pein­lich (Die Szene, in der Recha sich auf den Boden vor den Tem­pel­her­rn gewor­fen hat, war sehr unan­genehm anzuse­hen.). Allerd­ings war das Stück gut gespielt und auch das Ende hat mir per­sön­lich sehr gefallen.“

 

Auch die vier anwe­senden Lehrerin­nen waren begeistert.

 

MEBU, DOET, GEIG und LUNI