Theaterstimmen am Vorlesetag

Einladung zum Vorlesetag

Information des Bücherei-Teams   KLUGE/NOLTE-LINDE/SCHWEISFURTH

Am 15.11. findet dieses Jahr der bundesdeutsche Vorlesetag statt. Als Vorlesende haben wir in diesem Jahr Carina Langanki, Theaterpädagogin am TheaterKohlenpott, gewinnen können, die mit ihren FSJlerinnen etwas vorbereitet hat. Gelesen wird dann aus dem Buch: „Besuch aus Tralien“ von Martin Baltscheit. Zu diesem Buch gibt es eine Theaterfassung, die am TheaterKohlenpott ab Mai wieder gespielt wird.

Energiespardetektive mit Diplom

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Energiesparwettbewerb der 5er Klassen

Kopf-an-Kopf-Rennen

Eine Siegerklasse war kaum zu ermitteln.

Alle Klassen des 5. Jahrgangs haben sehr gut gearbeitet und somit viel Energie gespart. Nachdem die Schülerinnen und Schüler einen Vortrag der Energiespardetektive über den Klimawandel und den Zusammenhang mit der Energienutzung gehört hatten, ging es in den Wettbewerb. In ihrem Klassenraum haben die Schülerinnen und Schüler darauf geachtet, dass die Fenster in den Pausen stets geschlossen waren, damit nicht unnötig Heizenergie zum Fenster hinausgelangt. Den Stromverbrauch haben sie reduziert, indem sie die Lichter im Klassenraum ausgeschaltet haben. Auch der Wasserhahn musste geschlossen sein. Da die Klassen kaum Fehler gemacht haben, konnten die Energiespardetektive zunächst keine Siegerklasse ermitteln. Deshalb haben sie entschieden, die drei Klassen mit der höchsten Punktzahl auszuzeichnen und ihnen einen Preis zu überreichen. Das waren die Klassen 5a, 5b und 5e. Herzlichen Glückwunsch! Als Preis bekamen sie jeweils eine Urkunde und eine Tüte mit Sport- und Spielgeräten überreicht. Aber auch die drei anderen Klassen waren nicht viel schlechter. Kleinigkeiten waren entscheidend.

Die Energiespardetektive freuen sich, dass sich ihr Einsatz so gelohnt hat.

Im Sinne eines nachhaltigen Klimaschutzes wünschen die Energiespardetektive allen Beteiligten viel Erfolg beim weiteren Energiesparen.

A. van Bonn, Projektlehrer

Indische Gäste an der GE-WE

dav
Gesamtschule Wanne-Eickel Buecherei
sdr

Indische Gäste an der Gesamtschule Wanne-Eickel

Die Schülerinnen und Schüler der beiden Englisch-Leistungskurse der Q2 durften sich am 18. September über besonderen Besuch freuen: Die Chaithanya Dance Group aus der indischen Millionenstadt Hyderabad, die im Zuge des Projektes KinderKulturKarawane gerade durch Deutschland und die Schweiz tourt, machte Station an der Gesamtschule Wanne-Eickel. Dabei stand an diesem Tag an der Stöckstraße nicht das Tanzen im Mittelpunkt, sondern der interkulturelle Austausch gleichaltriger Jugendlicher.

Begleitet wurde die Gruppe von Jaya Singh Thomas, der zunächst von der Arbeit der Organisation Chaithanya Mahila Mandali (CMM) berichtete, die sich seit 2001 für Frauen in der Prostitution und ihre Kinder einsetzt. Alle Mitglieder der Tanzgruppe leben in dem Chaithanya Happy Home, einer Einrichtung der Organisation für besonders gefährdete Kinder von Müttern, die zur Prostitution gezwungen sind oder von der Prostitution leben müssen. Hier werden sie betreut und bei ihrem Schulbesuch sowie ihrer Ausbildung unterstützt.

Im Zuge des weiteren Gesprächs beschrieben die sechs jugendlichen Tänzerinnen vor allem ihren Alltag in Indien. Das Tanzen gehöre für sie dabei zu den außerschulischen Aktivitäten und insbesondere das Einstudieren von traditionellen aber auch modernen Tanzchoreographien bereite ihnen allen viel Freude.

Die Schülerinnen und Schülerinnen erkundigten sich bei ihren Gästen weiterhin auch über den Unterschied zwischen deutschen und indischen Schulen, das Zusammenleben der Religionen, die Bedeutung Mahatma Gandhis sowie über die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Neben ernsteren Fragen, wie etwa nach der heutigen Rolle des Kastensystems, interessierte aber ebenso, was die Inderinnen am liebsten essen oder auch sonst noch gerne in ihrer Freizeit unternehmen.

Aber auch die Wanne-Eickeler Gesamtschülerinnen und -schüler mussten sich einigen Fragen ihrer Gäste stellen. Bemerkenswert war für sie dabei vor allem die Tatsache, dass doch einige der angehenden Abiturientinnen und Abiturienten im Gegensatz zu ihnen noch nicht genau wissen, was sie in der Zukunft beruflich genau machen wollen. Das sei in Indien unvorstellbar und so berichteten die Jugendlichen von ihren Zukunftsplänen beispielsweise als Ärztin, Sozialarbeiterin oder IT-Spezialistin.

Grundsätzlich sei der Eindruck von Deutschland ein durchweg positiver und so betonte Jaya Singh Thomas, dass er beeindruckt davon sei, zu erleben, wie freundlich seine Gruppe und er insbesondere auch in Herne aufgenommen wurden, wobei er von der deutschen Freundlichkeit auch schon bereits bis nach Indien gehört hätte.

Nach dem „offizielleren“ Teil war noch genügend Zeit für Gespräche. Die Schülerinnen und Schüler hatten einen kleinen Tisch mit Snacks und Getränken aufgebaut und einige Inderinnen kamen spontan auf die Idee, allen Interessierten Ornamente oder auch den Namen mit Henna auf den Arm zu malen. Von diesem Angebot machte ein Großteil der Kurse Gebrauch und es ergaben sich noch viele Gespräche zwischen den Jugendlichen.

Die beiden Lehrkräfte Fatma Ünükür und Tobias Krause, die mit Unterstützung von Petra Stach-Wittekind und Markus Heißler vom Eine Welt Zentrums Herne den Besuch organisiert hatten, waren besonders von dem regen Austausch der jungen Menschen begeistert, schließlich seien Begegnungen wie diese im Hinblick auf den Erwerb einer interkulturellen Kompetenz mehr wert als jedes noch so gut konzipierte Lehrbuch.

Klassenfahrt nach Berlin

Gesamtschule Wanne-Eickel Berlinfahrt 10c
Gesamtschule Wanne-Eickel Klasse 10e in Berlin
Gesamtschule Wanne-Eickel Berlinfahrt 10d

Klassenfahrt nach Berlin

Während es drei Klassen an die Nordsee zog, wandelten drei Klassen, die 10c, d und e, auf historisch-kulturellen Spuren, die in unserer Hauptstadt Berlin überall zu finden sind.

Den Schülern und Schülerinnen wurde bei dem straffen Programm nicht (oft) langweilig. Ein Besuch des durch das Fernsehen berühmt gewordenen Clubs „Matrix“ läutete den Aufenthalt in Berlin ein. Entsprechend ausgetobt und spät kehrten alle ins A&O-Hostel am Hauptbahnhof zurück.

Am nächsten Morgen wartete eine Stadtführung nebst Einführung in den typischen Berliner Tor auf die gesamte Gruppe. Am Nachmittag bestand eine Auswahl: Besichtigte man nun das geschichtsträchtige Olympiastadion oder das Spionagemuseum? Da die Gruppe, die das Stadion besuchte, noch eine Stunde Zeit vor der Führung hatte, konnte sie dem Training von Hertha BSC im angrenzenden Park zusehen.

Kultur, Gesellschaft und eigene Erkundungen

Mittwochs konnte eine Schülergruppe den Breitscheidplatz mit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche besuchen und von dort aus „ausschwärmen“ und z.B. das berühmte KaDeWe erkunden. Eine zweite, sehr große interessierte Gruppe konnte Einblicke in die „dunkle Seite“ der deutschen Vergangenheit gewinnen durch den Besuch des Lagers Sachsenhausen.

Für eine kleine Gruppe ergab sich am Nachmittag die Gelegenheit, an einer Plenarsaalsitzung im Bundestag teilzunehmen. Die Schüler und Schülerinnen machten von der Möglichkeit Gebrauch, mit Frau Müntefering eifrig ihre eigenen aktuellen Themen und Fragen zu diskutieren. Eine zweite Gruppe erhielt eine Führung durch das Paul-Löbe-Haus. Der Kuppelbesuch war für alle ein gelungener Abschluss.

Am Tag vor der Abreise warteten Ausflüge und Erlebnisse auf die Jugendlichen, die von vielen als Höhepunkte und schönste Erlebnisse beurteilt wurden. Zunächst gab es einen Ausflug ins schöne Potsdam, wo eine Führung durch die „Neuen Kammern“ und durch den Park Sanssouci viele begeisterte. Vor der Freizeit in der reizenden Stadt konnten die Klassen mit ihren Klassenlehrern mittags gemeinsam essen. Die abendliche Vorführung „Max und Moritz für Erwachsene“ im berühmten Theater am Schiffbauerdamm war überaus unterhaltsam und gelungen und begeisterte alle.

Entsprechend ruhig verlief die Rückfahrt am Freitag – das anstrengende, anregende Programm – und natürlich die ausdauernd genutzten späten Abendstunden im Hostel – waren offenbar doch kräftezehrend.

Trotz einiger gesundheitlicher Beeinträchtigungen fassen wir zusammen: Die SchülerInnen nutzten die Angebote, wir alle hatten gute Laune und es gab keine unangenehmen Begegnungen und Ereignisse  – stattdessen ergaben sich auch klassenübergreifend neue Freundschaften.

Eine rundum schöne Berlinfahrt wird allen positiv in Erinnerung bleiben – und damit binden wir niemandem einen „Berliner“ Bären auf! 😉

Monika Nolte-Linde, Klassenlehrerin

Kooperation mit dem Theater Dortmund

Theaterkooperation 2019 erneuert

Kooperation mit dem Theater Dortmund

Die Kooperation mit dem Theater Dortmund geht in die nächste Spielzeit

Zu Beginn des Schuljahres sind Schüler des 9. Jahrgangs nach Dortmund gefahren und haben das Theater Dortmund besucht. An diesem Event waren mehrere Schulen beteiligt: Es war der Auftakt zur neuen Spielzeit. Die Gesamtschule Wanne-Eickel wurde von Schülerinnen des Wahlpflichtkurses „Darstellen und Gestalten“ vertreten. Vorgestellt wurde das Konzept der Schule&Theater-Kooperation. Dass es auch in diesem Jahr wieder viele Kontakte und Besuche geben wird, lässt sich dann in unserem „Theaterbuch“ nachlesen. Alle Aktionen der Schulgemeinschaft in der Zusammenarbeit mit dem Theater Dortmund werden dokumentiert. Zum Beispiel Berichte, Fotos und Theaterkarten.

Vor dem großen Festakt-Foto stellte das Theater-Team allen Schülern die verschiedenen Aufgaben am Theater Dortmund und die Möglichkeiten der Zusammenarbeit vor.

40 Jahre Gesamtschule Wanne-Eickel

 Die Sonne lachte den Besuchern und Besucherinnen des Sommerfestes der Gesamtschule Wanne-Eickel am vergangenen Samstag, dem 6.7.19. Von 11 bis 15 Uhr feierte die Schule, die auf 40 Jahre Erfahrung in Gesamtschularbeit zurückblicken darf,  mit einem sehr abwechslungsreichen Programm.

Jeder Jahrgang hatte im Vorfeld Angebote für alle vorbereitet.

Die stets engagierten Eltern boten in der Mensa das Elterncafé an, gleich nebenan bot das Ehemaligencafé neben Mokka, Tee, Waffeln und Gebäck reichlich Anlässe, in Erinnerungen zu schwelgen mit Fotos, Klassenlisten und einem Zeitstrahl, auf dem historische Ereignisse, Erfindungen, Charts und  schuleigene Ereignisse von 1979 bis heute eingeordnet werden konnten. In der Bibliothek wurde im Vorfeld eifrig gebastelt, sodass Ohrringe, genähte Kuscheltiere und vieles mehr zu erwerben waren. Frisch zubereitet waren Bratwurst, Sucuk, Salat, Pizzabrötchen und Capresespieße.

Die TeilnehmerInnen an der Mofa-AG konnten ihr Können in einem Mofaparcours unter Beweis stellen. Für Mutige bot sich das Bogenschießen an, für Sportliche das Kistenklettern und der Menschenkicker, für Selbstbewusste das Dosenwurfspiel „Wirf den Lehrer ab“ und für Nostalgiker ein Tanz-Flashmob zu einem Chartbreaker aus dem Gründungsjahr der Schule. 

Publikumsmagnet war ein „Jahrmarkt“ rund um die Spieleinsel auf dem Schulhof. Vom Riech-, Schmeck- und Fühlparcours über das Angebot „Au(w)Eier“ und „Hot Floor“ bis zum „Shoot The Sweets“ gab es vieles auszuprobieren.

Unterstützt wurden die Lehrerinnen und Lehrer mit den Angeboten des HOT und seitens der Mitarbeiter des Stadtteilzentrums PLUTO. Gewinnen konnte die Schule auch das Angebot des Eiscafés La Luna aus Gelsenkirchen mit einem bei dem schönen Wetter für alle attraktiven Eisstand.

An einer Schule mit musikalischem Profil bereicherten natürlich auch die Musikklassen, die Lehrerband, die Gitarren-Ag und ein Irish-Folk-Beitrag das Angebot in der Aula.

Am Ende sind sich alle einig: Das war ein gelungener, harmonischer Nachmittag.